Austausch mit Ministerpräsidentenkandidat Cem Özdemir zu zentralen Anliegen der Alevitischen Gemeinschaft in Baden-Württemberg
Im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung fand ein ausführliches Gespräch zwischen dem Landesvorsitzenden der Alevitischen Landesvertretung, Cem Cantekin, und Cem Özdemir, Ministerpräsidentenkandidat für Baden-Württemberg, statt.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die zentralen Anliegen der Alevitischen Gemeinde in Baden-Württemberg. Insbesondere wurde der Antrag auf Verleihung der Körperschaftsrechte sowie der aktuelle Stand des Verfahrens bei den zuständigen Behörden thematisiert. Dabei wurden sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch die gesellschaftspolitische Bedeutung dieses Anliegens erörtert.
Darüber hinaus wurde die Rolle der Alevitischen Gemeinden im gesellschaftlichen Zusammenleben besprochen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Bedeutung eines kontinuierlichen und respektvollen Dialogs zwischen Politik und Religionsgemeinschaften.
Cem Özdemir betonte die Wichtigkeit des Austauschs mit den Cemevi-Gemeinden und signalisierte die Bereitschaft, den Dialog im Falle einer Regierungsverantwortung fortzuführen und zu intensivieren.
Die Alevitische Gemeinschaft versteht den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern als einen zentralen Bestandteil ihrer Arbeit. Ziel ist es, die Anliegen der alevitischen Bürgerinnen und Bürger sachlich, konstruktiv und parteiunabhängig in politische Prozesse einzubringen.



