Gemeinsames Asure-Essen in der Villa Reitzenstein: Alevitische Landesvertretung und Ministerpräsident Cem Özdemir setzen Zeichen der Verbundenheit
Stuttgart, 29.06.2026 – Anlässlich der Trauerzeit des Muharrem folgte die Alevitische Landesvertretung Baden-Württemberg der Einladung des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Cem Özdemir, in die Villa Reitzenstein. Ebenfalls an dem gemeinsamen Austausch nahm die Vizepräsidentin des Landtags von Baden-Württemberg, Muhterem Aras, teil.
Nach zwölf Tagen des Muharrem-Fastens und der Trauer wird traditionell am 13. Tag die Asure-Suppe zubereitet und gemeinsam geteilt. Dieses gemeinsame Mahl symbolisiert Zusammenhalt, Hoffnung und das friedliche Miteinander. Die Alevitische Landesvertretung hatte die Gelegenheit, diesen besonderen Anlass gemeinsam mit Ministerpräsident Cem Özdemir und Vize-Landtagspräsidentin Muhterem Aras zu begehen.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die religiöse und gesellschaftliche Bedeutung der Muharrem-Zeit. Dabei wurde über die Erinnerung an die Ereignisse von Kerbela sowie über die Werte von Gerechtigkeit, Solidarität und Mitmenschlichkeit gesprochen, die das alevitische Glaubensverständnis bis heute prägen.
Ministerpräsident Cem Özdemir betonte, dass die Alevitinnen und Aleviten ein selbstverständlicher und unverzichtbarer Teil Baden-Württembergs seien. Ihm persönlich sei es ein großes Anliegen, diese Verbundenheit sichtbar zu machen und den engen Austausch mit der alevitischen Gemeinschaft zu pflegen.
Die Alevitische Landesvertretung Baden-Württemberg begrüßt diese wertschätzende Einladung und den offenen Dialog ausdrücklich. Das gemeinsame Asure-Essen in der Villa Reitzenstein ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und des respektvollen Miteinanders. Es unterstreicht die Bedeutung des Dialogs, der religiösen Vielfalt und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Baden-Württemberg.




